Sachsens Spitzenplatz bestätigt gutes Bildungssystem, aber Hausaufgaben bleiben – CDU will Personalgewinnung, Digitalisierung und Infrastrukturausbau weiter vorantreiben

Heute wurden die Ergebnisse des „Bildungsmonitor 2022“ veröffentlicht. Danach hat Sachsen, zum 17. Mal in Folge, das leistungsfähigste Bildungssystem aller 16 Bundesländer. Diese bundesweite Vergleichsstudie wird seit 2004 jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durchgeführt.

Dazu sagt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Holger Gasse: „Sachsens Spitzenplatz basiert für mich auf zwei entscheidenden Faktoren: Hervorragend ausgebildete und hochmotivierte Lehrerinnen und Lehrer sowie ein ausgewogenes und leistungsfähiges gegliedertes Schulsystem, welches sich bisher ohne bildungspolitische Experimente fortentwickeln konnte. In den kommenden Jahren bleibt es daher die Aufgabe, diese Leistungsbereitschaft fortzuentwickeln und möglichst jede Schülerin und jeden Schüler zu einem erfolgreichen Abschluss als Chance für eine berufliche Perspektive zu führen. Als CDU werden wir bildungspolitisch weiter alle Bemühungen darauf ausrichten, gut ausgebildetes Lehrpersonal in unsere Schulen zu bringen, die Digitalisierung weiter voranzutreiben und in unsere schulische Infrastruktur, besonders auch im ländlichen Raum, zu investieren. Wir stehen beim Thema Bildung auch künftig für Verlässlichkeit und individuelle Förderung.“

Gasse betont: „Dieser sächsische Weg ist ein völlig anderer, als in aktuell gerade der Bund mit der geplanten Streichung seines Programmes „Sprach-Kitas“ einschlägt. Bildung beginnt für uns in der Kita! Sprachförderung ist daher eine wichtige Grundlage für Integration, einen guten Einstieg in die Grundschule und den wichtigen Erwerb von Lese- und Schreibkompetenzen der deutschen Sprache. Eine Streichung hat deshalb immense Folgen für die Schulvorbereitung. Die Belastung der betroffenen Kindertageseinrichtungen sowie der Erzieherinnen und Erzieher wird deutlich steigen. Dass dies die Bundesregierung einfach so in Kauf nimmt, ist mehr als fatal und ein deutliches Zeichen für bildungspolitische Kurzsichtigkeit der Ampelregierung auf Bundesebene.“

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