Braunkohlesanierung im Neuseenland muss weitergehen

Gemeinsam mit weiteren Akteuren aus Politik und Verwaltung der Leipziger Region hat sich Holger Gasse am 18. April 2016 an einer Informationsfahrt durch das Leipziger Neuseenland beteiligt. Auf Einladung von Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig, konnten sich die Verantwortlichen direkt vor Ort ein Bild von der bisherigen Entwicklung und den anstehenden Problemen im Rahmen der Braunkohlesanierung machen. Während bei den nordsächsischen Gewässern, dem Seelhausener sowie dem Schladitzer See, der Hochwasserschutz und die wassertouristische Entwicklung im Vordergrund stand, ging es am Speicherbecken Borna insbesondere um die Abwehr der Gefahren durch die dort gegebene Rutschungsgefahr sowie um den Grundwasseranstieg in Regis-Breitingen. Weitere Stationen waren die Baustelle des Harthkanals und der Störmthaler See. Am Trachenauer Wehr wurde die Problematik der Beeinträchtigung der Wasserqualität diskutiert, die durch eisenhaltige Mineralien hervorgerufen werden. Sie sind in vielen Fällen der Grund, weshalb sich das Wasser der Flüsse braun färbt. „Einen Großteil der Aufgaben im Zusammenhang mit der Gestaltung der Bergbaufolgelandschaften haben wir schon bewältigt“, sagte Holger Gasse. „Es wurde aber auch deutlich, dass in den nächsten Jahren noch erhebliche Anstrengungen vor uns liegen, um die Braunkohlesanierung hinsichtlich des Hochwasserschutzes, der öffentlichen Sicherheit und der touristischen Nutzung zu einem positiven Abschluss zu bringen. Hier dürfen wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen“, betonte Gasse.

JLo

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