Leidenschaft für den Eissport in der Leipziger Region

Mit Gründung der ICE FIGHTERS gab es für den Eissport in Leipzig vor sechs Jahren einen Neuanfang. Zunächst wurde die ehemalige Messehalle 6 als Spielstätte genutzt. Dann verkaufte die Stadt Leipzig das Grundstück, und die Leipziger Eishalle war Geschichte.

In einer gemeinsamen „Hau-Ruck-Aktion“ errichteten Eishockeyspieler sowie Freunde und Fans ein neues Domizil – keine Halle, sondern ein Zelt. Seitdem gilt diese unkonventionelle Kult-Spielstätte im nordsächsischen Taucha als großer Publikumsmagnet. Die Betreiber haben innerhalb von vier Jahren 750.000 Euro investiert.

Obwohl sie insgesamt gut gewirtschaftet hatten, drohte der Standort durch die Zahlung der letzten Mietkaufrate in Höhe von 150.000 Euro im Sommer dieses Jahres in Gefahr zu geraten. Viele Mitglieder der CDU aus Nordsachsen, dem Landkreis und der Stadt Leipzig beteiligten sich mit insgesamt 2.500 Euro an einer Crowdfundig-Aktion, um den fehlenden Betrag aufbringen zu können. Ergebnis: Die letzte Rate konnte bezahlt, und die Spielstätte der ICE FIGHTERS kurzfristig gerettet werden.

Trotz dieses Erfolges setzt sich Holger Gasse dafür ein, dass der Eissport in der Leipziger Region auch langfristig eine Zukunft hat. Ziel ist es, mit kommunaler Hilfe einen dauerhaften und gesicherten Standort für den Eissport zu finden und zu betreiben. Denn: Die meiste Zeit steht die Eisfläche für den Freizeit- und Breitensport zur Verfügung. Pro Jahr drehen immerhin mehr als 100.000 Kinder und Familien aus Leipzig und Umgebung ihre Runden auf dem Eis. Das Zelt ist der einzige Eissport-Standort in der Leipziger Region – und der einzige in Sachsen, der bislang komplett ohne Unterstützung der öffentlichen Hand auskommen muss. (JLo)

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